Im Zuge der durch den Corona-Virus verursachten Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben fordert die SPD-Fraktion einen Fonds, um auch Privatpersonen, kleinere Vereine und Kultureinrichtungen bei finanziellen Ausfällen zu unterstützen.

„Auf Gemeindeebene steht die Frühjahrssaison mit kleineren Festen, Kirmesfeiern und weiteren Feierlichkeiten an, für die einige Gemeinden in der Regel auch finanzielle Mittel in ihre Haushalte einstellen, die sie dann beispielsweise über Eintritte rückfinanzieren. Wir müssen dringend überlegen, ob wir als Land die Unkosten erstatten, die durch Absagen wegen der Corona-Pandemie entstehen“, so der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Matthias Hey.

Bisher haben Bund und Land Hilfestellungen für Unternehmen angekündigt. Matthias Hey: „Durch die Absage von Kulturveranstaltungen öffentlicher, vereinsgetragener und privater Veranstalter müssen wir auch im Kultursektor mit Einnahmeverlusten rechnen. Das kann vor allem in den Bereichen Sozio- und Breitenkultur sowie Kleinkunst existenzbedrohend sein.“

Mit dem von der SPD-Fraktion geforderten Hilfsfonds könnten zudem Privatpersonen unterstützt werden.

SPD-Fraktionschef Matthias Hey

Dazu der Fraktionsvorsitzende: „Die Absage von Klassenfahrten, Schulausflügen, Schüleraustauschen sowie Kindergartenausflügen trifft Lehrerinnen und Lehrer wie Eltern gleichermaßen, da auch privat abgeschlossene Reiserücktrittsversicherungen hier oftmals nicht greifen. Wir bitten deshalb die Landesregierung, die Einrichtung eines solchen Hilfsfonds schnell in die Wege zu leiten “, so Matthias Hey.


Die Pressemitteilung gibt es hier zum nachlesen: https://bit.ly/33a2guT

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