Gerstungen. Zu einem Arbeitsgespräch zur Umweltbelastung durch K&S traf sich Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mit Vertretern der Gemeinde Gerstungen und der Werra-Weser-Anrainerkonferenz. Zuerst erläuterte Werner Hartung (Bürgermeister Gerstungen) die Situation um die Versalzung der Trinkwasserbrunnen. Danach hielt der Wassermeister der Gemeinde Gerstungen einen Vortrag zur Wasserversorgung und der Problematik mit belasteten Brunnen. Die klare Grundhaltung wird vertreten, dass das Grundwasser vornehmlich zu schützen ist und das K&S mehr dazu beitragen muss.
Tiefensee (SPD) nahm die Informationen auf und versprach die Problematik beim Umweltministerium, welches ursprünglich dafür zuständig ist, weiterzugeben.

Wirtschaftsminister Tiefensee mit Vertretern der Gemeinde und der Werra-Weser-Anrainerkonferenz

Wirtschaftsminister Tiefensee mit Vertretern der Gemeinde und der Werra-Weser-Anrainerkonferenz

Dieses Thema ist auf Landesebene hoch angesiedelt, da man sich der Wichtigkeit im Bezug auf die Sicherung des Trinkwassers und der Arbeitsplatz bewusst ist. Es bleibt abzuwarten, wie die laufende Anklage zur illegalen Abwasserentsorgung entschieden wird.
Der SPD Kreisverband vertritt die Meinung, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht ausschließen müssen. Mit einem gemeinsamen Fahrplan muss die langfristige Sicherheit des Trinkwassers, wie auch die Sicherung der Arbeitsplätze gewährleistet werden. Dazu müssen Blockadehaltungen aufgelöst und tragfähige Kompromisse gefunden werden.
Anschließend ging es nach Dippach, um sich einen Salzwasseraustritt anzuschauen.

SPD Wartburgkreis
Maik Klotzbach

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