Die Medizinische Versorgung mit Arzneimitteln durch die „Vor Ort Apotheke“ steht und fällt mit dem Angebot an Fachkräften sprich Apothekern. Dafür steht der Studiengang Pharmazie: Apotheker und Pharmazeuten werden in Jena an der Fakultät Pharmazie ausgebildet. Um der hohen Nachfrage an Apothekern gerecht zu werden ist ein Erweiterungsbau bzw. Neubau des Bereichs Pharmazie zwingend notwendig. Der Betrieb einer Apotheke ist laut Gesetzgebung nur durch einen approbierten Apotheker erlaubt. Das gilt auch für den Betrieb einer Filiale.

Alle 38 Stunden schließt eine Apotheke in Deutschland für immer.

Auch der Wartburgkreis ist davon direkt betroffen. In Bad Salzungen schließt die Mohren-Apotheke und auch die Treffurter Bürger haben einen Vorgeschmack zum „Apotheker Mangel“.

Die Pilgrim-Apotheke in Treffurt muss aktuell zeitweise schließen, da kein Vertretungsapotheker gefunden werden konnte.

Gebietsvertrauensapotheker Lukas Messerschmidt und Landtagskandidaten Dr. Babette Winter (Wahlkreis 6) und Lutz Kromke (Wahlkreis 7)

Im Rahmen zum Wahlkampf für die Kandidatur für den Thüringer Landtag hat Frau Dr. Babette Winter (Wahlkreis-06/WAK) bei Ihrer Radtour von Meiningen nach Treffurt bei einen Zwischenstopp in Mihla die Werra Apotheke mit ihrem Team besucht. Der zuständige Gebietsvertrauensapotheker Herr Lukas Messerschmidt und der Kandidat für den Landtag im Nordkreis vom WAK (Wahlkreis-07) Herr Lutz Kromke informieren zum dringenden Handlungsbedarf für die Gesundheitspolitik in Thüringen und darüber hinaus.

Insbesondere bei der Gleichbehandlung zwischen deutschen und ausländischen Apotheken muss bei der Preisbildung für rezeptpflichtige Arzneimittel dem Gesetzgeber in Berlin auf die Finger geschaut werden. Denn deutschen Apotheken ist es verboten Rabatte bzw. Boni auf rezeptpflichtige Arzneimittel zu geben.

Die SPD Thüringen setzt sich aktiv für die Stärkung der Apotheken, insbesondere im ländlichen Raum ein. Auf Initiative von Lutz Kromke wird die SPD die Wettbewerbsfähigkeit der Apotheken verbessern und sich für gleiche Bedingungen zum Online-Handel einsetzen.

Weiterer Argumente für die Apotheke vor Ort sind:

  • 3500 Arbeitsplätze in Thüringen, wohnortnah, meistens familienfreundliche Frauenarbeitsplätze mit Tarifvertragsbindung welche über dem Mindestlohn sind in der Apotheke Standard
  • Gewerbesteuern für Kommunen, Einkommenssteuer, Beitrage und soziales Engagement für die Region, direkter Ansprechpartner vor Ort
  • Der Erhalt der Apotheke-Vor-Ort ist ein wichtiger Beitrag zur Infrastruktur. Gerade im ländlichen Raum ist dies wichtig, da Strukturen wie Post-, Bankfiliale, Bäcker, Fleischer, Gaststätten, Hausarzt, etc. nicht mehr gegeben sind.
  • Arzneimittelsicherheit ist nicht vergleichbar mit allgemeinen Lebensmitteln wegen der jeweiligen Dosierungen und den unterschiedlichsten möglichen Wechselwirkungen.

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