Die Gärtnerei Wildwuchs hat sich der biologischen Landwirtschaft verschrieben. Verschiedene Gemüsesorten, robuste und unbelastete Gewürzkräuter, Heil- & Teepflanzen und Wildstauden wurden bisher angebaut auf den Wochenmärkten der Region verkauft.

In diesem Frühjahr startete ein neues Projekt: die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi). Mit einem monatlichen Beitrag erhalten die Teilnehmer einen wöchentlichen Ernteanteil. Je nach Saison gibt es dann unterschiedliche Gemüsesorten zur Auswahl. Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Anbauflächen der Gärtnerei Wildwuchs in Fernbreitenbach

Babette Winter und Maik Klotzbach begrüßen die Initiative von Familie Noßmann und erklären dazu: „Die Solidarische Landwirtschaft ist ein gutes Modell, um ökologische Landwirtschaft den Menschen näher zu bringen. Es ist eine neue Form der Beteiligungsmöglichkeit und hat den Vorteil, das Risiko auf viele Schultern zu verteilen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und es wird sogar Abfall gespart.“

Alle Topfkräuter und Topfpflanzen werden auf unserem Hof vom Samen bzw. Steckling bis zur robusten Jungpflanze selbst gezogen. Für alle Topflanzen verwenden wir biologische Erden ohne Torf bzw. mit reduzierten Torfanteil (Jungpflanzenanzucht). Zudem betreiben wir einen Marktgarten mit einer biointensiven Gemüsevielfalt.

XYZ erklären: „Auf unserem 1 Hektar großen Hof arbeiten wir ganzheitlich im Einklang mit der Natur, nach Prinzipien der Permakultur und der regenerativen Landwirtschaft. Natürlich ganz ohne Pestizide, chemische Pflanzenschutzmittel oder synthetische Düngemittel. Wir gärtnern bodenschonend (No-Dig-Prinzip) ohne umgraben, fräsen oder pflügen. Der Boden soll sich aufbauen ohne seine Bodenstruktur zu stören. Um das zu erreichen fügen wir unseren Beeten regelmäßig Kompost oder auch Mulchmaterial zu. Unser Kompost aus eigener Herstellung gewinnen wir durch unsere Pflanzenrückschnitte, unser Mähgut und unserem Tiermist, welcher von auf dem Hof lebenden Schafen und Hühnern kommt. Um den Hunger der Topfpflanzen zu decken, werden Sie mit Kräuterjauchen und Komposttees gedüngt. Somit sind unsere Topfpflanzen sowie das Gemüse unbelastet und unbedenklich für Sie und die Umwelt. Wir legen Wert auf samenfestes Saatgut und gewinnen nach Möglichkeit unser Stauden-und Wildblumensamen selbst, zum Teil auch von den Gemüsepflanzen.“

Kontakt:
   Gärtnerei Wildwuchs
   Brückenstraße 6 
   99837 Werra-Suhl-Tal OT Fernbreitenbach 
   Tel. 036922/806666  
   info@gaertnerei-wildwuchs.de 
   https://www.gaertnerei-wildwuchs.de/ 

https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/

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