Der Austausch mit den Akteuren im Gesundheitsbereich ist dem Vorstand der SPD Wartburgkreis ein wichtiges Anliegen. Regelmäßig werden dazu Fachgespräche und vor Ort Termine organisiert. Dies lässt sich unter den gegebenen Bedingungen natürlich nicht wie gewohnt durchführen. Um trotzdem den Draht zu Kliniken, Ärzten und Apothekern nicht zu verlieren, nutzte man kurzerhand die Möglichkeit der Videokonferenz.

Die Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche Charlottenhall in Bad Salzungen hat sich durch ihre qualifizierte Arbeit einen sehr guten Ruf verschafft. Das zeigt sich auch durch die Patientenanfragen weit über Thüringen hinaus. Regelmäßig finden Fachtagungen und Kongresse in den Räumlichkeiten der Klinik statt.

Die pandemiebedingten Hygieneanforderungen stellen auch die Rehakliniken vor große Herausforderungen. Die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter steht natürlich an erster Stelle. Der Bedarf an Behandlungen ist nach wie vor da und muss bestmöglich gedeckt werden. Das Flexi-Rentengesetz hat die Stellung der Reha bei Kindern deutlich gestärkt und zu steigenden Anträgen geführt.

Die Kinderrehaklinik Charlottenhall ist auch Teil des Pandemieplans und stellt im Notfall Ihre Einrichtung zur Versorgung von Patienten zur Verfügung. Die Aufnahme der Rehakliniken in das Entlastungsgesetz war dazu ein wichtiger Schritt. Damit können die Plätze und Kapazitäten weiter aufrechterhalten werden.

SPD Landtagsabgeordneten Dr. Cornelia Klisch sagt, „Es hat mich sehr gefreut Herrn Schmitz und die Kinderrehaklinik Charlottenhall kennengelernt zu haben. Die vielen Patienten auch aus anderen Bundesländer zeigen die überregionale Bedeutung und Professionalität der Klinik. Ich werde mich gerne dafür einsetzen, dass die Klinik bei der Bereitstellung von Lehrpersonal unterstützt wird. Und ich hoffe, mir auch bald vor Ort einen praktischen Einblick verschaffen zu können und wünsche bis dahin dem medizinischen Personal in der Kinderrehaklinik alles Gute.“  

Zur Sprache kam auch die angespannte Situation der Apotheken in den ländlichen Regionen. Insbesondere der harte Wettkampf mit den Online-Angeboten, macht der Apotheke im Ort das Leben schwer. Die Wettbewerbsbedingungen sind hier ungleich verteilt. „Den Service am Kunden können hier nur die Apotheker*innen vor Ort liefern“, erklärt Lutz Kromke. Um dies gewährleisten zu können ist auch der Ausbau der Studienplätze im Bereich der Pharmazie erforderlich. Eine Forderung, die die SPD Wartburgkreis auf Landesebene vertritt.

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