Der Bund fördert die Sanierung  des O1 in Eisenach. Der Umbau des Industriedenkmals O1 wird mit insgesamt 12,8 Mio. Euro gefördert.

Die Mittel wurden am Freitag, 03. Juni 2022 zusammen mit dem Bundeshaushalt beschlossen. Das Geld kann damit ab sofort für das Projekt abgerufen werden. Dazu erklärt die Eisenacher Bundestagsabgeordnete Tina Rudolph:

„Ich freue mich sehr über die Bundesförderung für den Wartburgkreis, mit der  die Stadt Eisenach beim Ausbau ihrer sozialen Infrastruktur unterstützt wird. Auch für den ThSV Eisenach sind dies erfreuliche Neuigkeiten. Der ThSV Eisenach wird seine Heimspiele zukünftig in einer erstligatauglichen Sporthalle austragen können.

Mit dem Bau der Schul-, Vereins- und Wettkampfsporthalle im Industriedenkmal O1, die durch den Bund und den Freistaat Thüringen gefördert wird, erhält die Stadt Eisenach eine dringend benötigte Sporthallenkapazität. Diese wird zukünftig von Eisenacher Schulen, einer Vielzahl von Amateursportvereinen und dem ThSV Eisenach als Sportstätte für den Profisport genutzt werden. Durch die Sanierung des alten Industriedenkmals im ehemaligen Automobilwerk Eisenach wird ein lange verwaistes Areal aufgewertet und an zentraler Stelle eine der modernsten Sportstätten Thüringens geschaffen.“

Das Projekt wird insgesamt etwas über 26 Mio. Euro kosten. Der Bund unterstützt in den kommenden Jahren mit 12,8 Mio. Euro, der Freistaat Thüringen unterstützt mit 9 Mio. Euro. Weitere Mittel stammen aus der Städtebauförderung, der Sportstättenförderung und dem Denkmalschutz. Der Eigenanteil der Stadt Eisenach wird sich auf rund 363.000 Euro belaufen.

Abschließend äußerte sich die Bundestagsabgeordnete Tina Rudolph:

„Es ist großartig, wie die Stadt Eisenach mit der gemeinsamen Unterstützung des Freistaates Thüringen und des Bundes dieses Leuchtturmprojekt umsetzen kann. Groß und klein, Amateure und Profis und ebenso die ganze Stadt Eisenach werden von diesem Projekt profitieren.“

Im Bild von l. nach r.: Kreissportbundpräsident Michael Klostermann, ThSV-Manager René Witte, SPD-Bundestagsabgeordnete Tina Rudolph, ThSV-Präsident Shpetim Alaj

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