Auf Einladung des SPD Ortsvereins Bad Salzungen-Leimbach kam der Thüringer Innenminister Dr. Holger Poppenhäger (SPD) zu einem Arbeitsbesuch in die Kreisstadt Bad Salzungen. Begrüßt wurde er vom Kreisvorsitzenden Jürgen Holland-Nell sowie dem Ortsvorsitzenden Gunter Kuntze mit seinen Mitgliedern. Erfreut zeigte er sich, dass er mit Günther Pohl einen Weggefährten aus Anfang der 90 er Jahre wiedersehen konnte.

Innenminister Holger Poppenhäger wird vom Kreisvorsitzenden Jürgen Holland-Nell und dem Ortsvereinsvorsitzenden Gunter Kunze begrüßt

Innenminister Holger Poppenhäger wird vom Kreisvorsitzenden Jürgen Holland-Nell und dem Ortsvereinsvorsitzenden Gunter Kunze begrüßt

Thema des Arbeitsbesuches war, wie konnte es anders sein, die Gebiets-, Verwaltungs- und Struk-turreform im Freistaat Thüringen. Bevor Minister Poppenhäger über die Region Bad Salzungen referierte gab er einen kurzen Abriss zu den Regionen im Wartburgkreis. „Viele Gemeinden in Thü-ringen und auch im Wartburgkreis machen sich auf den Weg um die Freiwilligkeitsphase zu nutzen und wo es passt, werden wir das befördern“, so Minister Poppenhäger. Verantwortungbewußte Bür-germeister und Kommunalparlamente haben längst die Zeichen der Zeit erkannt und suchen eine zukunftsorientierte Lösung für Ihre Kommunen und damit auch für die Bürger.

„Die Reform ist seit langem überfällig“, so Gunter Kuntze. Die Mitglieder des SPD OV Bad Salzungen-Leimbach forderten Minister Poppenhäger auf, für die Kreisstadt Bad Salzungen eine akzeptable Lösung in Form von Eingemeindungen konsequent umzusetzen. Das Mittelzentrum Bad Salzungen muss gestärkt werden.
Jürgen Holland-Nell informierte den Minister, dass Landrat Reinhard Krebs (CDU) bereits vor Wochen im Kreistag bekannt gab, dass in allen Varianten im Rahmen der Kreisgebietsreform, eine Fusion des Wartburgkreises mit Eisenach vorgesehen ist. Dem widersprach der Minister klar! Erst nach der letzten Bürgermeisterdienstberatung am 07.10.2016 werden die Varianten der Öffentlichkeit vorgestellt. „Ich weiß nicht woher Landrat Krebs diese Informationen hat. Er hat sie nicht von mir. Auch weil noch gar keine Entscheidung gefallen ist.“, erklärt Poppenhäger.

Der Vorsitzende der SPD Feldatal, Rüdiger Christ, nutzte die Gelegenheit dem Minister die Situation im Feldatal zu erörtern. Nach Ansicht der SPD Feldatal, muss die Region als Ganzes gestärkt und zukunftssicher aus der Gebietsreform hervorgehen.
Eine Kreisgrenze durch das Feldatal lehnt die hiesige SPD strikt ab, weil dadurch zum Beispiel eine Gefährdung von Schulstandorten und des Medizinischen Zentrums Kaltennordheim gegeben wäre. Auch für die künftige Entwicklung der Thüringer Rhön beim Tourismus und auf anderen Gebieten sieht die SPD Feldatal dadurch große Nachteile.
Die Thüringer Rhön sollte in einem Landkreis zusammengefasst werden, „eine einheitliche Gemeinde „Feldatal“ von Kaltennordheim bis Stadtlengsfeld wäre das Beste für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Region“, so Christ abschließend.

An Hand einer Karte des Wartburgkreises weist Rüdiger Christ (1. V. links) Thüringens Innenminister Dr.Holger Poppenhäger (2. V. Links) auf die Situation im Feldatal hin. Im Hintergrund Jürgen Holland-Nell, rechts Maik Klotzbach.

An Hand einer Karte des Wartburgkreises weist Rüdiger Christ (1. V. links) Thüringens Innenminister Dr.Holger Poppenhäger (2. V. Links) auf die Situation im Feldatal hin.
Im Hintergrund Jürgen Holland-Nell, rechts Maik Klotzbach.

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Jürgen Holland-Nell
Rüdiger Christ

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