Creuzburg. Auf dem ersten Treffen der „Arbeitsgruppe Landesgartenschau Creuzburg, Mihla und Treffurt“, wurde über ein mögliches Format und einen zeitlichen Rahmen des Projektes gesprochen. Die beiden Mitglieder, Herr Hess und Herr Kromke, stellten dabei ihre Vorstellungen den Mitgliedern des Arbeitskreises vor. Insbesondere sollen mehrere Effekte/Synergien nachhaltig voran gebracht werden:
– Impulse für den Mittelstand
– Anpassung und Optimierung des ÖPNV
– Stärkung vom ländlichen Raum
– Um- und Ausbau erneuerbarer Energien und der energetischen Quartiersanierung

Als wichtiges Merkmal für die „LGS 2024“ sollte der naturschutzfachliche und demografische Faktor im Mittelpunkt der Überlegungen stehen. Die Kommunen sollen mit EFRE-Mitteln gefördert werden.


Bild: Michael Heß von Lehrmann u. Partner, MDL/SPD Eleonore Mühlbauer, VDF, Stadtrat/SPD Lutz Kromke, MdL/SPD Dagmar Becker, MDL/SPD Frank Warnecke, Referentin/SPD-Fraktion Sysann Bausewein, MDL/Linke Tilo Kummer, MDL/Linke Uta Lukasch

Wartburgkreis. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, überreichte am 23.09.2015 in der Thüringer Staatskanzlei Urkunden für die neue Förderperiode des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). 30 Städte und Gemeinden wurden damit für 28 Strategien ausgezeichnet, die sie für eine „Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung“ eingereicht hatten. Mit 232 Millionen Euro steht in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 mehr Geld zur Unterstützung kommunaler Projekte bereit als in der abgelaufenen Förderperiode.
Als Förderkommunen uneingeschränkt qualifiziert haben sich 30 Städte und Gemeinden. 13 Orte haben die Chance, ihre Strategien noch einmal zu überarbeiten und sich nachträglich als Förderkommunen zu qualifizieren. Ausgezeichnet wurden: Apolda, Artern, Bad Berka, Bad Langensalza, Bad Tennstedt, Blankenhain, Buttstädt, Creuzburg, Mihla, Treffurt, Eisenberg, Erfurt, Geisa, Gera, Gerstungen, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Jena, Leinefelde-Worbis, Nesse- Apfelstädt, Niederorschel, Nordhausen, Kaltennordheim,
Rudolstadt, Sömmerda, Tabarz, Themar, Vacha, Weimar und Zella-Mehlis

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft konnte sich in den Verhandlungen mit der EU-Kommission erfolgreich dafür einsetzen, dass erstmals auch energetische Sanierungen in den Förderkatalog aufgenommen wurden. Deshalb sind auch Vorhaben zur energetischen Optimierung von öffentlichen Gebäuden und Stadtquartieren in der laufenden Förderperiode förderfähig. Hierfür sind im Operationellen Programm EFRE Thüringen 2014 bis 2020 zur Unterstützung kommunaler Projekte zusammen
80 Millionen Euro Fördergelder vorgesehen und zwar 30 Millionen Euro für energetische Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Gebäuden sowie 50 Millionen Euro zur Förderung von Maßnahmen der energetischen Quartiersentwicklung.

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