Es erschüttert uns, dass in unmittelbarer Nähe der Werrabrücke Vacha, seit 1990 auch Brücke der Einheit genannt, die das thüringische Vacha mit dem hessischen Philippsthal verbindet und ein Symbol der Überwindung der Teilung Deutschlands ist, wieder Menschen aufmarschieren, deren oberstes Ziel die Spaltung der Gesellschaft und neue Grenzen sind.
Dem dürfen wir nicht tatenlos zusehen! Lasst uns solidarisch für eine friedliche und bunte Gesellschaft eintreten.

Aufruf zur Demo

Gastgeber sind das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Wartburgkreis und der DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis

https://www.facebook.com/events/3266058950179440

Bitte beachtet die separaten Beiträge zur Anreise und zu den Vorsorgemaßnahmen.

Beitrag des Veranstalter:

Die AfD Westthüringen wird am kommenden Samstag, den 03.Oktober ab 14.00 Uhr auf dem Marktplatz in Vacha (Wartburgkreis) zu einem Familienfest laden. Die AfD ist in Vacha nicht willkommen. Deshalb laden das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Wartburgkreis und der DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis zu einem lauten Protest am Samstag den 03.Oktober ab 12.00 Uhr vor das Vachwerk in Vacha zur Auftaktkundgebung ein. Ab 14.00 Uhr wird in Sicht und Hörweite zur AfD auf dem Marktplatz in Vacha unserem Unmut Ausdruck verliehen. Die lokalen AfD Akteure laden sich dazu hochkarätige Redner und neurechte Denker auf das Rednerpult. So werden Björn Höcke (MdL Thüringen), Heiko Schulz (MdL Hessen), Stephan Brandner (MdB) und Martin Hohmann (MdB) mit ihren rechten Hetzreden empfangen. Wir sind dagegen! Wir werden uns mit vielen Menschen gemeinsam der AfD in den Weg stellen und gegen die menschenverachtende Ideologie dieser Partei demonstrieren.

Wir, der DGB Eisenach – Wartburgkreis und das „Bündnis für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Wartburgkreis“ stehen für eine offene, friedliche Gesellschaft ohne Rassismus und Antisemitismus. Genau das lehnt die AfD ab. Sie ist der Arm der rechten Ideologie in den Parlamenten. Sie schafft den Nährboden für rechte Gewalt. Das Attentat auf die Synagoge in Halle, der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und das schreckliche Attentat in Hanau sind dafür nur einige wenige Beispiele. Wir möchten nicht, dass die AfD ihre krude Ideologie in Ruhe verbeiten kann. Sie sollen mitbekommen, dass ihr Gedankengut nicht willkommen ist. Kommt zahlreich und zeigt der AfD, dass sie nicht willkommen ist.

AUSSCHLUSSKLAUSEL
Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.

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