Vertreter der Thüringer und Hessischen Landes- und Kommunalpolitik informierten sich über die aktuellen Umwelt- und Erweiterungsprojekte bei K+S am Standort in Heringen.

Nach der Begrüßung durch Werkleiter Martin Ebeling gab es einen Überblick über die aktuelle Marktsituation und vor welchen Herausforderungen K+S im Weltgeschehen steht. Insbesondere die absehbar zu Neige gehenden Vorräte stellen auch an die Region große Aufgaben. In verschiedenen Vorträgen wurden dann die laufenden Projekte und Verfahren zur Haldenerweiterung, Haldenabdeckung und Stapelbecken vorgestellt. Eine angeregte Diskussion entstand zur Frage der Notwendigkeit der Maßnahmen und dem Beteiligungsverfahren.

Blick vom Werksgelände zur „alten“ und „neuen“ Halde
v.l. Thomas Schmidt, Knut John, Dr. Babette Winter, Thomas Giese, Daniel Iliev, Stephan Grüger, Stefan Böck, Maik Klotzbach, Manuela Strube, Torsten Warnecke, Wolfgang Decker

Im Anschluss wurde mit dem Leiter Abwassermanagement Herr Schmidt der Leitstand der Salzfrachtsteuerung besichtigt. Auf dem Weg dorthin zeigte sich eindrücklich die Weitläufigkeit des Werkes. Danach ging es zu den Stapelbecken „Alte Ziegelei“. Den Abschluss bildete die Besichtigung der Halde Wintershall.

Der SPD Kreisvorsitzende Maik Klotzbach erklärt, „Wir haben heute tiefe Einblicke in das laufende Geschäft von K+S bekommen. Diese offene und transparente Kommunikation hat eine neue Qualität bekommen, die wir sehr begrüßen. In den vergangenen Jahren ist viel passiert. Ein wichtiger Schritt ist die Einstellung der Salzwasserversenkung zum Jahresende 2021. Trotz aller Anstrengungen muss an der Reduzierung der Werraversalzung weiter gearbeitet werden. K+S ist ganz klar in der Pflicht. Die Politik muss dafür die notwendigen Rahmenbedingungen geben. Die Landespolitik ist hier gefragt.“

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