Creuzburg. Die geplante Verkleinerung des Naturschutzgebietes „Klosterholz und Nordmannsteine“ wird nicht durchgeführt. Nach Protesten von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen lenkte die Obere Naturschutzbehörde am Landesverwaltungsamt ein.
„Das ist ein absoluter Erfolg für den Naturschutz der Region“, kommentiert Lutz Kromke, stellvertretender Vorsitzender des „Vereins der Freunde des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal und des Nationalparks Hainich“, die Entscheidung.

Werradurchbruch mit Nordmannsteinen bei Creuzburg (Von User: Celsius auf wikivoyage shared, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22704349)

Werradurchbruch mit Nordmannsteinen bei Creuzburg (Von User: Celsius auf wikivoyage shared, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22704349)

Mit der Ausgliederung der Werraaue versprach sich das Landesverwaltungsamt, den hier verlaufenden Werratalradweg an den Rand des Naturschutzgebietes zu schieben und damit aus der wegetechnischen Verantwortung zu kommen. Diese Überlegung entstand, weil mit dem Neubau der Werraquerrung bei Ebenau der Werratalradweg auf dem alten Bahndamm weitergeführt wird.
Nach mehreren Gesprächen mit den angrenzenden Kommunen, Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen ist dies auch ohne die Verkleinerung des Naturschutzgebietes möglich.

SPD Wartburgkreis
Maik Klotzbach

Kommentare