Der Vorstand der SPD Wartburgkreis hat sich auf seiner turnusmäßigen Septembersitzung mit der Antwort des Thüringer Innenministers Dr. Holger Poppenhäger zum Thema „Neugliederung des Wartburgkreises und seiner Gemeinden“ befasst.
In dem Antwortschreiben heißt es u.a.:
„Ich bin sehr erfreut über das große Engagement der Verantwortungsträger vor Ort für die Gestaltung zukunftsfähiger kommunaler Strukturen.
Das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales wird die von ihnen übersandten Anregungen prüfen und in die Überlegungen zur Weiterentwicklung der Landkreise, Städte und Gemeinden des Freistaats Thüringen, insbesondere des Wartburgkreises und der Region Feldatal/Rhön, einbeziehen.“
Bei den anwesenden Mitgliedern des Vorstand der SPD Wartburgkreis wurde die Antwort des Thüringer Innenministers mit großem Interesse und Zustimmung aufgenommen. „Hier streben Feldagemeinden ein vernünftige und vor allem freiwillige Fusion an“, so SPD-Kreisvorsitzender Jürgen Holland-Nell.

Die bisher bekannt gewordenen Eckwerte für künftige Kreisgrößen lehnen sich stark an das Gutachten zur Funktional- und Gebietsreform von 2011 an, welches unter der damaligen CDU-SPD Regierung erarbeitet wurde. Wenn die CDU, allen voran Herr Mohring, die neuen Zahlen äußerst scharf kritisiert, zeigt das nur, wie weltfremd und populistisch aggiert wird. Ganz nach dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwäz von gestern!“.

Abzuwarten bleibt die Veröffentlichung der Leitlinien in den nächsten Tagen. Wir als SPD Wartburgkreis werden den Prozess weiter kritisch, aber sachorientiert begleiten.
Im Anhang finden Sie das damalige Gutachten zur geplanten unktional- und Gebietsreform. Es behinhaltet auch eine umfangreiche Aufstellung über die Thüringer Behörden- und Verwaltungsstruktur.

SPD Wartburgkreis
Maik Klotzbach

Gutachten_Funktion-Gebietsreform_Th_2011

Bild: http://www.nelcartoons.de/tagein-tagaus/gebietsreform.502

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