Die Vertrauensleute des Werkes Werra der K+S Kali GmbH trafen sich am Montagabend in Heringen im Bürgerhaus, um über die anstehenden Tarifverhandlungen zu beraten. Zu Beginn berichtete Betriebsratsvorsitzender André Bahn zu aktuellen Themen rund um die Abwassersituation und Haldenerweiterung. Aus Kassel war IGBCE Bezirksleiter Friedrich Nothelfer gekommen und berichtete aus der Gewerkschaftsarbeit.
Unter den Vertrauensleuten wurde angeregt diskutiert, mit welchen Forderungen die Gewerkschaft in die Tarifverhandlungen gehen soll. Der Tarifabschluss in der Chemiebranche wurde als Richtschnur genannt. Die Bedingungen für K+S sind sicherlich nicht einfach. Der Markt wird zunehmend anspruchsvoller, die Preise sind nach wie vor von alten Höchstständen weit entfernt und hohe Investitionen in Umweltmaßnahmen sind gefordert.
Die Mitarbeiter zeigen tagtäglich unermüdlichen Einsatz sich den Aufgaben zu stellen. Die Anpassung der Produktion an die Bedingungen fordert große Flexibilität und bei Kurzarbeit auch Einbußen beim Gehalt. Zahlreiche Verbesserungsvorschläge haben erheblichen Anteil an den abwasserreduzierenden Maßnahmen. Das muss auch gewürdigt werden. Klar ist, es soll keine Nullrunde geben.

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