Heute haben sich erstmals Anwohner aus Mihla an der Deponie getroffen um gegen die Erweiterung der bestehenden Anlage zu protestieren. Die Anwohner befürchten eine weitere Zunahme von Staub, Lärm und Dreck durch die geplante Erweiterung der Anlage.
Nach mittlerweile 50 Jahren Mülldeponie in Mihla sollte eigentlich ab dem Jahr 2025 Ruhe auf dem Gelände einkehren. Nun wird durch den AZV Wartburgkreis intensiv an einer Erweiterung der Deponie in Richtung der Wohnbebauung gearbeitet.
Je nach Windrichtung sind die Bewohner der umliegenden Orte seit Jahren durch die Schlackeentsorgung von Staub Dreck und beißendem Gestank betroffen. Alle sind sich einig, dass durch die Erweiterung der Anlage mit noch mehr Belastungen über Jahrzehnte zu rechnen ist.


Landratskandidat Stefan Fricke mit Initiatoren und Bürgern aus Mihla. Für Fricke hat die Bürgerbeteiligung oberste Priorität.

Die Bürger fordern Informationen und eine Beteiligung der Bürger zu diesem Vorhaben.
Nachdem der jetzige Landrat und Vorsitzende des Aufsichtsrat (AZV Wartburgkreis) sich auf Anfrage zu diesem Thema (Kandidaten Duell zur Wahl des Landrat) in Gerstungen nicht äußerte, fordern wir als Bürger nun auf diesem Weg eine Bürgerbeteiligung zu diesem wichtigen Thema.
Mit dabei war auch Stefan Fricke (Landratskandidat) er versicherte den Bürgern dieses Vorhaben auf den Prüfstand zu stellen und die Bürger bei solchen Entscheidungen zu hören und zu beteiligen.

Stefan Fricke dazu: “ Es darf nichts über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden, andernfalls brauchen wir uns nicht über Politikverdrossenheit wundern.
Wenn wir die Pläne zur Deponieerweiterung des Abfallzweckverbandes Wartburgkreis (amtierender Landrat ist Verbandsvositzender) stoppen wollen, brauche ich morgen am 15.4. zur Wahl des Landrates Ihr Votum. Nur so kann eine Prüfung der Pläne direkt vorgenommen werden.“

Oliver Rindschwentner
BI „Nein zur Deponie Mihla“

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