Zum Gedenktag der Opfer des Faschismus kamen BürgerInnen, SchülerInnen, und Mitglieder von Gewerkschaften, SPD und Linke im Bad Salzunger Rathenaupark zusammen.

Die Zeitzeugen verschwinden langsam aus der öffentlichen Wahrnehmung und das Erinnern und Gedenken an Schrecken und Unrecht ist den Jüngeren vorbehalten. Umsomehr, denkt man an besorgniserregende Entwicklungen um das Erstarken der Ewiggestrigen in der AfD. Leute wie Herr Gauland, die Menschen mit türkischen Wurzeln „entsorgen“ wollen. Wie ein Herr Höcke und andere, die eine Abkehr vom angeblichen „Schuldkult“ fordern und eine Wende in der Erinnerungskultur „um 180 Grad“! Sie fabulieren vom „tausendjährigen Reich“ und möchten gern, dass der Hitlergruße straffrei sein solle. Und dann geben sie sich unschuldig und behaupten, in eine falsche Ecke gestellt und mißverstanden zu werden.


v.l.: SPD Kreisvorsitzender Maik Klotzbach und SPD Bundestagskandidat Michael Klostermann gedenken den Opfern des Faschismus

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, warnte einst Bert Brecht.
Damit die Schrecken und das Leid nicht wiederkehren – millionenfach;
Damit nicht wieder Menschen nur weil sie sind wie sie sind, ausgegrenzt, erniedrigt, verfolgt und getötet werden; Damit nicht wieder Nationen gegeneinander Krieg führen, Städte und Leben in Rauch aufgehen, sich in Asche verwandeln.
Es ist notwendig, weiterhin an die Vergangenheit zu erinnern und auch aus ihr zu lernen.

Schon einmal war die Dummheit in Deutschland so groß, „denen da“ die Macht anzuvertrauen.
1933 noch konnten sich viele darauf berufen, nicht gewußt zu haben, was dann kommen würde.
Heute kann das niemand mehr!
Wehret den Anfängen!

SPD Wartburgkreis
Christian Gesang

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