Genau 100 Jahre ist es her als Reinhold Quent zwischen Wilhelmsthal und Rhula erschossen wurde. War er ein Wilderer, wollte er seine Familie mit essbarem versorgen, war es Mord oder Notwehr?
Über die spannende und spektakuläre Geschichte von Reinhold Quent, der schon als 20-jähriger freiwillig als Obermatrose der kaiserlichen Kriegsmarine in China kämpfte, wird im neu erschienenen Buch „Schüsse am Rennsteig – China-Quent“ erzählt. Der Musuemstreff Ruhla, die August-Bebel-Gesellschaft e.V. und Rühler Lüter luden zur Buchpremiere in die Gaststätte „Einkehr zum Landgrafen“ in Ruhla ein.
Autor Andreas Ziebell, erzählte von den Geschehnisse und Hintergründen und konnte bei seiner Recherche zum Buch interessante Fotos und originale Dokumente zeigen.

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Viele Interessierte aus Ruhla und der Umgebung folgten der Einladung und hörten gespannt den Ausführungen des Autors Andreas Ziebell zu. Mit dabei auch Nachkommen der Familie von Reinhold Quent und der Bürgermeister der Stadt Ruhla, Hans-Joachim Ziegler.


Dr. Carola Wiegand (SPD Ruhla); Jörg Rödiger (Rühler Lüter); Maik Klotzbach (SPD-Kreisvorsitzender Wartburgkreis); Renate Petschnik (Enkelin von Reinhold „China“ Quent); Karin Richardt (Vors. SPD Ruhla, August-Bebel-Gesellschaft e.V.) Andreas Ziebell (Buchautor „Schüsse am Reinsteig – China Quent“)

Im Anschluss gab es eine rege Diskussion über die damaligen Geschehnisse und die Wilderei in den Ruhlaer Wäldern. Schlussendlich eine gelungene Veranstaltung.

Maik Klotzbach
SPD Wartburgkreis

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