Weilar. Zur turnusmäßigen Juli- Sitzung des Vorstandes der SPD Wartburgkreis waren auch Vertreter der SPD des Feldatals eingeladen. Zentrale Themen sind dabei die von der Thüringischen Landesregierung geplante Gebietsreform und die freiwilligen Gemeindefusionen im Feldatal gewesen.
Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Feldatal und SPD Kreisvorstandsmitglied Rüdiger Christ, lobte den in Gang gekommen Fusionsprozess im Feldatal. Brunnhartshausen, Neidhartshausen und Zella verhandeln seit geraumer Zeit für einen Zusammenschluss mit Dermbach, auch Empfertshausen zeigt sich an diesem Prozess sehr interessiert, „da beginnt jetzt etwas zusammen zu wachsen, was zusammengehört“ so Christ.
Einig waren sich alle Teilnehmer der Veranstaltung, dass die anstehende Gebietsreform zum Vorteil aller Bürgerinnen und Bürger realisiert werden muss und nicht zur Absicherung von Posten und Pöstchen auf Steuerzahlerkosten und damit zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger missbraucht werden darf.
Begrüßt wurde auch das Bekenntnis des Vorsitzenden der SPD Wartburgkreis Jürgen Holland-Nell, zum Erhalt des Wartburgkreises und zur Rückkreisung der (Wartburgstadt) Stadt Eisenach. Er informierte die Anwesenden darüber, dass mehrere Varianten derzeit in den Planspielen des Innenministeriums die Runde machen. „Jedenfalls darf der Wartburgkreis die Entwicklung nicht verschlafen“ so Holland-Nell. Mit einem gemeinsamen Schreiben an Thüringens Innenminister Dr. Holger Poppenhäger (SPD) wollen der Vorstand der SPD Wartburgkreis und die SPD im Feldatal ihre Vorstellungen und Forderungen zur Gebietsreform zum Ausdruck bringen.
Auch gab es Grund zum Feiern, Bärbel Bohn, Martin Luther (beide Dermbach) und Klaus Schneider (Kaltennordheim) wurden für ihr 25-jähriges SPD-Jubiläum ausgezeichnet. Kreisvorsitzender Holland-Nell würdigte die Jubilare für ihr langjähriges engagiertes Wirken Im Kreistag, Stadt-und Gemeinderat.

Für den SPD Kreisverband Wartburgkreis
Jürgen Holland-Nell
SPD Kreisvorsitzender

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