Kürzlich war in einer Mitteilung von den Plänen des Landkreises zum Breitbandausbau zu lesen. Die SPD Wartburgkreis kritisiert die Pläne als unzureichend und völlig verspätet.
SPD Kreisvorsitzender Maik Klotzbach erklärt dazu, „Der Wartburgkreis ist beim Breitbandausbau Schlusslicht in Deutschland! Nach Angaben des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ist selbst die Versorgung mit 16 Mbit/s nicht flächendeckend ausgebaut. Der ländlichen Raum wird damit weiter geschwächt. Wenn schon kein Bus mehr fährt, muss wenigstens das Internet funktionieren! Sonst wandern die junge Menschen weiter ab. Dazu muss der Wartburgkreis selbst Geld in die Hand nehmen und nicht erst auf Fördermittel warten.“

Stefan Fricke, Landratskandidat der SPD, führt dazu aus, „Schnelles Internet mit hoher Übertragungsqualität ist im 21. Jahrhundert eines der mitentscheidenden Standortfaktoren für die Wirtschaft insgesamt, für Unternehmen, für das Handwerk aber auch gerade für die Bürger. Die wirtschaftliche Stärke steht mit dem verspäteten und nach wie vor unzureichenden Breitbandausbau auf tönernen Füssen, droht gar verspielt zu werden. Das der Wartburgkreis in dieser Angelegenheit Schlusslicht ist, ist für den Kreis als einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in Thüringen fatal und nicht akzeptabel. Hier muss schnell und mit Nachdruck gehandelt werden, damit schlussendlich auch zukünftig die Steuerkraft und die Kommunalfinanzen gesichert sind. Die Schuldenfreiheit hilft nicht, wenn dadurch nachhaltige Investitionen ausgebremst werden. Wenn jetzt erst mit den Ausschreibungen begonnen wird, ist mit einer Fertigstellung vor 2019 nicht zu rechnen. Das ist viel zu spät. Der Breitbandausbau muss Chefsache werden! Dafür stehe ich ein!“

Quelle:
https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html

SPD Wartburgkreis

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