Besuch des Bundesministers Peter Altmaier : Demo gegen den Suedlink – Verein „Thüringer gegen Suedlink“

Donnerstag, 15. November 2018 von 17:30 bis 19:00
Schmalkalden, Mehrzweckhalle, Teichstraße 10

Nachdem der Bundesminister den Netzausbau des Suedlinks zur Chefsache erklärt hat und dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz noch einen Turbo aufgesetzt hat, war es an der Zeit, dem Minister eine Einladung in die Region auszusprechen um vor Ort zu zeigen, wie ungeeignet unsere Region zwischen Thüringer Wald und Rhön, Wartburgkreis, Hainich und Eisenach, für solch eine Megastromtrasse ist. Diese erging im Nachgang der letzten Mitgliederversammlung des Vereins im September dieses Jahres. Nunmehr wird am 15. November um 18 Uhr in Schmalkalden, Mehrzweckhalle, Teichstraße 10, ein Vororttermin von Herrn Minister Altmaier zentral für Thüringen stattfinden. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, unseren Unmut über die beabsichtigte Zerschneidung unserer Landschaft und die Benachteiligung unserer Region zum Ausdruck zu bringen. „Es ist an der Zeit, ein deutliches Zeichen mit nach Berlin zu schicken und den obersten Chef des Vorhabens deutlich zu machen, welche Nachteile für die Region entstehen und des Thüringen nicht der Kabelschacht Deutschlands ist.“, so Christoph Friedrich, Vorsitzender des Vereins. Neben der Zerstörung sensibler Naturräume, werden in weiten Teilen des Trassenverlaufes Trinkwasserquellgebiet zerstört, welche die Wasserversorgungen der Gebiete sicherstellen. Weiterhin werden weite landwirtschaftliche Flächen beeinträchtigt und forstwirtschaftliche Flächen dauerhaft nicht mehr nutzbar sein. Die Entwicklung der Dörfer ist im Trassenverlauf dauerhaft nicht mehr möglich, Gemeinden werden Erweiterungsmöglichkeiten für Industrie- und Wohngebiet genommen, Grundstückseigentümer ihrer Rechte beraubt. Die Entwicklung der Regionen wird dauerhaft eingeschränkt. Ganz von den gesundheitlichen Nachteilen auf Grund der unmittelbaren Nähe zu Wohnhäusern, Schulen und Sportanlagen zu schweigen. Vorteile für die Region entstehen nicht. Der Suedlink ist eine reine Transitleitung für den europäischen Stromhandel und die Profitgier von (ausländischen) Konzernen. Die Regionen werden auf Dauer mit den Nachteilen dieser Trasse leben müssen. „Unsere Region setzt bereits seit Jahren erfolgreich auf dezentrale Lösungen der Energieversorgung. Dies ist die einzig richtige Antwort auf den profitorientierten Netzausbau des Suedlinks“ bekräftigt Birgit Ammon, Vorstandsmitglied im Verein.
Deshalb fordert der Verein „Thüringer gegen Suedlink“ alle Leute auf, an der Demo zahlreich teilzunehmen und ein klares Zeichen aus der Region gegen den Südlink zu setzen.
Am Ende wird sonst jeder Stromkunde die immensen Kosten für den Suedlink über seine Stromrechnung zu bezahlen haben!

Verein „Thüringer gegen Suedlink“
https://www.facebook.com/events/881460295390896/

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