Das Neujahrstreffen der IG BCE Bezirk Kassel begann mit einer Gedenkminute an das verstorbene Elternpaar aus Bad Arolsen. Sie hinterlassen 7 Kinder. Bei einem Unfall im Landkreis Waldeck-Frankenberg war ein Kleintransporter in das Auto der Familie gekracht. Als Zeichen der Solidarität wurden die Teilnehmer des Neujahrstreffens um eine Spende gebeten. So kamen ca. 2.600€ zusammen, die den Vollwaisen zu guten kommen sollen.

Unter die Gäste in der gut gefüllten Großsporthalle in Schenklengsfeld, mischten sich auch zahlreiche politische Vertreter aus Hessen und Thüringen. So z.B. die Bürgermeister der Kaligemeinden Heringen, Philippsthal und Unterbreizbach, der hessische Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke oder der Thüringer SPD Landesgeschäftsführer Michael Klostermann. Besonders freute man sich über die 1. Kreisbeigeordnete des Landkreis Hersfeld-Rotenburg Elke Kühnholz und den Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft aus Thüringen Wolfgang Tiefensee.

Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft aus Thüringen Wolfgang Tiefensee

Beide zeigten sich in ihren Grußworten besorgt über die aktuelle politische Lage. Minister Tiefensee machte deutlich das die Landesregierung hinter den Kalikumpeln steht. Er betonte aber auch, dass man die Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen um die Folgen des Bergbaus machen, genauso ernst nimmt. Hochmodern und sehr abwechslungsreich wurde der Bericht des Bezirksleiters der IG-BCE Kassel Friedrich Nothhelfer vorgetragen.

v.l. Michael Klostermann; Jeanette Jäger, Martin Geißler

Unterstützt wurde er dabei von dem Steigerchor aus Hattdorf. Für viel Beifall sorgte das moderne Arbeiterlied, in dem die Situation bei K+S besungen wurde. In einem Videoclip blickte man noch einmal auf die Aktion „Eine Menschenkette von Unterbreizbach nach Heringen“ am 08. September 2016 zurück. Hauptredner des Neujahrstreffens war das Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG-BCE Peter Hausmann. Wichtigster Apell war, dass man sich wieder mehr den einfachen Arbeiterinnen und Arbeitern zuwenden muss. Ihre Sorgen und Nöte dürfen nicht ungehört bleiben. Nur so könne man den Nährboden einer immer antidemokratischer werdenden Gesellschaft entziehen. Hier ist die Politik gefordert endlich die Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und sich für ihre Bedürfnisse sichtbar einzusetzen. Mit dem Steigerlied ging der offizielle Teil des Neujahrstreffens zu Ende. Abschließend gab es Linsensuppe und Bockwurst, sodass die Gäste gut gestärkt den Heimweg antreten konnten.

SPD Vacha
Martin Geißler

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