Die Thüringer SPD setzt sich für die Verlängerung des Landesförderprogramms für die ambulante Versorgung ein. Das Programm wurde 2014 aufgelegt, um die Niederlassung von Haus- und Fachärzten in kleinen Gemeinden zu unterstützen. Dieses Programm läuft zum Jahresende 2016 aus.
Nach Ansicht der Thüringer SPD hat sich das Programm bewährt und sollte bis Ende 2020 verlängert werden. Zusätzlich sollte die bisherige Förderung weiterentwickelt werden, so dass auch Kommunen Mittel abrufen können, um damit bessere Rahmenbedingungen für eine Niederlassung von Haus- und Fachärzten zu schaffen – beispielsweise durch den Umbau bzw. die Bereitstellung geeigneter Praxisräume. Außerdem sollte die Förderrichtlinie zielgenauer ausgerichtet werden, um die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu stärken. Zukünftig soll die Förderung deshalb auf Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern beschränkt werden.

/dpa

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Angesichts des hohen Durchschnittsalters der niedergelassenen Ärzte ist auch in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Nachbesetzungsbedarf zu rechnen. Deshalb sollte parallel zur Fortsetzung der genannten Anreize für eine Niederlassung im ländlichen Raum auch die Anzahl der Stipendien für Medizinstudenten erhöht werden, die sich für eine Niederlassung im ländlichen Raum verpflichten.

Paritätische Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung wiederherstellen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Zusatzbeiträge der Krankenkassen, die eine deutliche Zunahme der Belastungen für die Versicherten in den nächsten Jahren voraussagen, bekräftigt die Thüringer SPD ihre Forderung nach einer Rückkehr zur paritätischen Finanzierung in der Gesetzlichen Krankenversicherung, um auch die Arbeitgeber wieder stärker an den steigenden Kosten im Gesundheitssystem zu beteiligen.

Link zum Förderprogramm:
http://www.thueringen.de/th7/tmasgff/gesundheit/aerzte/foerderung/

http://www.spd-thueringen.de/index.php?nr=18111&menu=1

SPD Thüringen

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