Bei strahlendem Sonnenschein fand am Produktionsstandort von K+S in Unterbreizbach der Tag der offenen Tür statt. Interessierte konnten sich über das Werk und die aktuellen laufenden Projekte zum Unweltschutz informieren.

Grußwort des Bürgermeisters von Unterbreizbach, Roland Ernst:

Als Bürgermeister der Einheitsgemeinde Unterbreizbach möchte auch ich Sie in unserem schönen Ort mit einem herzlichen Glück-Auf begrüßen.

Seit über 100 Jahren ist der Kali-Bergbau aus Unterbreizbach nicht mehr weg zu denken, die Fabrikgebäude, der Förderturm, die Schornsteine, die weißen Berge bzw. jetzt der große weiße Berg, die Gleisanlagen und, und, und prägen das Erscheinungsbild unserer Gemeinde ganz entscheidend. Unterbreizbach ist ein Industriedorf mit einem ganz speziellen Charme. Nicht von ungefähr hatte die Nachtaufnahme der hell erleuchteten Fabrik des ehemaligen Betriebsleiter Herrn Raschka vor ca. 3 Jahren einen Fotowettbewerb unserer Tageszeitung gewonnen. Und wenn wir auch unseren Urlaub gern in fernen Regionen verbringen, möchte ich ganz klar sagen, wir leben in einer sehr schönen Region. Das Werratal und die Rhön brauchen sich vor anderen Gegenden Deutschlands nicht zu verstecken …

Aber nicht nur das äußere Erscheinungsbild Unterbreizbachs wird von unserem Schacht geprägt, das ganze gesellschaftliche Leben in Unterbreizbach steht in engem Zusammenhang mit Kali +Salz. Viele Einwohner der EG Unterbreizbach arbeiten bei Kali im Werk Werra. Dieselben Einwohner und Mitarbeiter engagieren sich im Gemeindeleben – sind aktive Kameraden in den 4 Feuerwehren, sind aktive Mitglieder in den Vereinen, oft auch in den Vorständen und leisten wertvolle Arbeit als Übungsleiter oder engagieren sich in der Kommunalpolitik – im Gemeinderat, in den Ortsteilräten oder in Ausschüssen.

Wie Herr Wehner eben gesagt hat, Bevölkerung, Politik und Unternehmen hängen eng voneinander ab -> eine gute Schul- und Berufsausbildung ist die Voraussetzung für gute Fachkräfte – davon profitiert das Unternehmen – von gut bezahlten Arbeitsplätzen profitieren nicht nur die Standortgemeinden, sondern die gesamte Region… Alles hängt zusammen.

Mit der Frage, wie Unterbreizbach auch in Zukunft noch attraktiver als Wohn-, Freizeit- aber auch Arbeitsstandort werden kann, haben wir uns in den vergangenen 12 Monaten unter reger Beteiligung der Bevölkerung beschäftigt. Ein erstes Ergebnis ist das Gemeindeentwicklungskonzept, das es nun gilt, in den nächsten Jahren umzusetzen und ständig weiter zu entwickeln. Und das das Unternehmen K+S mit weit über 800 Arbeitsplätzen an den 3 Standorten Schacht 1, Schacht 2 und Analytik- und Forschungszentrum im Gewerbegebiet eine ganz entscheidende Rolle in der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde spielt, brauche ich eigentlich nicht extra zu betonen.

 

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

wir leben in einer spannenden und ereignisreichen Zeit, in der große Probleme vor uns stehen, die gelöst werden müssen. Ohne näher darauf einzugehen, möchte ich hier das Flüchtlingsproblem nennen – das Asylthema droht unsere Gesellschaft immer weiter zu spalten.

In der Kommunalpolitik kommt in den nächsten Jahren wohl eine Gebietsreform auf uns zu …

Für das Unternehmen K+S ist es von existentieller Bedeutung, dass die Entsorgungsfrage langfristig gesichert ist – seien es die anstehenden Erweiterungen der Halden in Hattorf und Heringen oder der Bau der Pipeline an die Oberweser. Neben der Politik ist hierbei auch die enge Verbundenheit und Identifizierung unserer Region mit dem Bergbau mehr denn je gefragt. Das diese Identifikation bei den Kumpels und den Fabrikern vorhanden ist, steht außer Frage – Ihr könnt stolz darauf sein, dass die Produkte aus Unterbreizbach weltweit gefragt sind und über den Teich bis nach Brasilien gehen.

Zwischen der Gemeinde Unterbreizbach und dem Werk Werra herrscht eine gute und vertrauensvolle  Zusammenarbeit – regelmäßig finden Gespräche zwischen der Werks- bzw. Betriebsleitung und der Gemeinde über anstehende Planungen bzw. Vorhaben statt – so sind beide Seiten über die jeweiligen Aktivitäten informiert.

Werte Anwesende ,
ich freue mich auf den heutigen Tag … auf gute Gespräche, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und die seltene Gelegenheit Unterbreizbach und Räsa aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Auch freue ich mich über die gute Resonanz in der Bevölkerung …

Es ist schön und macht mich auch ein bisschen stolz, dass viele Vereine und Institutionen sich an der heutigen Veranstaltung beteiligen. Ich finde, das ist auch ein Zeichen, wie fest das Unternehmen, wie fest der Bergbau in Unterbreizbach verankert ist. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen der Gemeinde ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Helfern bedanken.

Und wenn ich in die Zukunft schauen könnte, dann würde ich mir wünschen, möge in 20 Jahren, also im Jahr 2035, der dann amtierende Bürgermeister der selbstständigen Einheitsgemeinde Unterbreizbach bei einem ebenso schönen Wetter genauso viele Besucher zum Tag der offenen Tür hier an dieser Stelle in der noch immer produzierenden Fabrik des deutschen Unternehmens K+S begrüßen.

Uns allen wünsche ich einen schönen Tag … ein herzliches Glück Auf.

SPD Ortsverein Unterbeizbach (v.l.): Maik Klotzbach, Jeannette Jäger, Robert Beck

SPD Ortsverein Unterbeizbach (v.l.): Maik Klotzbach, Jeannette Jäger, Robert Beck

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