Die neue Grundrente: Aus Respekt vor der Lebensleistung

Wir führen die Grundrente ein für drei Millionen Menschen, die ihr Leben lang viel geleistet, aber wenig bekommen haben. Ihre Lebensleistung verdient Respekt.

Für alle, die zu einem so geringen Lohn gearbeitet haben, dass sie im Alter trotzdem nur Grundsicherung erhalten.
Für alle, die Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt haben und darum nicht genug in die Rentenversicherung einzahlen konnten.
Sie alle verdienen eine Rente, von der sie gut leben können. Eine Rente, die mehr ist als die Grundsicherung. In Deutschland betrifft das gut 3 Millionen Menschen. 80% von ihnen sind Frauen.
Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass diese Menschen endlich auch finanziell Anerkennung für ihre Lebensleistung erfahren. Darum schaffen wir die Grundrente!

Darum wollen wir die Grundrente: Für alle, die mindestens 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben – aber wenig Lohn hatten. Sie sollen im Alter spürbar mehr haben als jemand, der nicht gearbeitet hat. Denn das ist eine Frage der Anerkennung und Gerechtigkeit. Zugleich bekämpfen wir damit die Altersarmut.

Die Grundrente:

  • Bis zu 448 € mehr im Monat!
  • Für alle, die 35 Jahre oder mehr gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehung und Pflege zählen mit. Wer in dieser Zeit also zu wenig für eine auskömmliche Rente verdient hat, bekommt einen Aufschlag.
  • Ohne Bedürftigkeitsprüfung.
  • Mehr Geld für rund drei Millionen Rentnerinnen und Rentner – darunter 80 Prozent Frauen – zum Beispiel eine Friseurin, die 40 Jahre lang für den Mindestlohn (West) gearbeitet hatte. Sie bekommt dann monatlich statt 513 € künftig 961 € Rente. Oder der alleinerziehende Pflegehelfer, der in Teilzeit gearbeitet hatte und zwei Kinder hat, kommt auf 1.000 € – statt wie bisher auf 860 €.

Wer lange gearbeitet hat, soll im Alter nicht auf die Grundsicherung angewiesen sein!

Die Grundrente wird solide finanziert, weil sie auf Jahrzehnte verlässlich bleiben muss – unabhängig von Kassenlage und Konjunktur. Dafür schaffen wir zum Beispiel die „Mövenpick-Steuer“ ab, eine unnötige Steuersubvention für Hoteliers. Die schwarz-gelbe Koalition hatte sie damals eingeführt.

Jetzt haben Arbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz die Finanzierung der Grundrente vorgestellt. Fest steht:

  • Die Grundrente wird nicht zu höheren Belastungen der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler führen.
  • Klar ist auch, dass die Grundrente nicht durch Leistungseinschränkungen an anderer Stelle finanziert wird.

Im Übrigen: Von der neuen Grundrente profitieren alle Rentnerinnen und Rentner. Denn der Gesetzentwurf sieht vor, alle Rentnerinnen und Rentner beim Beitrag zur Krankenversicherung zu entlasten.

Grundrente jetzt – damit alle, die viel geleistet haben, endlich Anerkennung dafür bekommen. Aus Respekt.

Alle Infos: https://www.spd.de/aktuelles/grundrente/

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