Frauen werden in vielen Ländern noch immer unterdrückt. Und auch in Deutschland sind Frauen in vielen Bereichen noch immer unterrepräsentiert.
Am internationalen Frauentag möchten wir für eine noch konsequentere Politik für Frauen und gleiche Rechte eintreten – auch weltweit.
Denn 100 Jahre nach der Einführung des Wahlrechts für Frauen werden Frauen immer noch benachteiligt und diskriminiert. In den deutschen Parlamenten sitzen wesentlich weniger Frauen als Männer.
Im Bundestag liegt der Frauenanteil bei nur 31 Prozent, Frauen erhalten nach wie vor weniger Geld als Männer und sie haben nach wie vor weniger wichtige Posten in Unternehmen und Organisationen als Männer.
Häusliche Gewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland keine Ausnahmeerscheinung.

Betrachtet man dann die Situation von Frauen weltweit, sieht es noch schlechter aus. Frauen werden diskriminiert, unterdrückt, vergewaltigt. Diskriminierung von und Gewalt gegen Frauen im Inland und im Ausland müssen in allen Politikbereichen nachdrücklich bekämpft werden. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung ihren bevorstehenden Vorsitz im UN-Sicherheitsrat dafür nutzen will, die politische Teilhabe für Frauen zu stärken und sich für einen besseren Schutz vor sexueller Gewalt in Konfliktregionen einzusetzen.
Die UN-Resolution 1325, „Frauen, Frieden und Sicherheit“ muss weltweit umgesetzt werden und Deutschland muss dabei eine treibende Kraft sein.

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