Heute vor sieben Jahren ermordete der Rechtsradikale Anders Behring Breivik insgesamt 77 Menschen. Nachdem er mit einer Bombe im Osloer Regierungsviertel 8 Menschen ermordete, erschoss er 69 GenossInnen der AUF, unserer Partnerorganisation in Norwegen, und befreundeter Verbände auf der Insel Utøya.

Breiviks Gewalt richtete sich gegen unsere jungsozialistische Partnerorganisation, weil sie sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzt. Inzwischen ist Anders Behring Breivik zur Höchststrafe von 21 Jahren Gefängnis und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Doch Breiviks Ideologie ist noch lange nicht überwunden. Noch immer haben rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Organisationen in Europa starken Zulauf und verbreiten ihre Hetze. Sie zu bekämpfen ist uns Mahnung und Auftrag – #neverforget.

Am 20. September startet der Film „Utøya“ in den deutschen Kinos, der das Geschehene aufarbeiten will. Gedreht hat ihn der norwegische Regisseur Erik Poppe nach vielen Gesprächen mit Überlebenden. Es sei ein sehr starker und ehrlicher Film geworden, sagen sie. „Der Film ist deshalb sehr wichtig, weil er daran erinnert, was passieren kann, wenn jemand radikalisiert wird“, so die Vorsitzende der norwegischen Opfer-Selbsthilfegruppe, Lisbeth Kristine Røyneland.

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