Bad Salzungen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Bad Salzungen Gunter Kunze kommentiert die vorgeschlagene Variante für die Region bei der Kreisgebietsreform und die Bewertung durch Landrat Reinhard Krebs (CDU) wie folgt:

Vorsitzender der SPD Bad Salzungen, Gunter Kunze

„Die freiwilligen Bestrebungen von Eisenach und dem Wartburgkreis werden eben nicht zunichte gemacht, wie Reinhard Krebs behauptet, sie werden gut und notwendig ergänzt. Diese Lösung ist für unsere Region die beste. Wir müssen vermuten, dass sie die einzige mit einer Kreisstadt Bad Salzungen ist, wofür sich der Landrat ja immer lautstark eingesetzt hat. Zumindest ist es jene, mit der Bad Salzungen am wahrscheinlichsten Kreisstadt bleibt. Und dieses Signal braucht der gesamte Südkreis, damit auch südlich des Thüringer Waldes noch ein Zentrum für die Region existiert. Wenn diese Variante, die keine Zerschneidungen von Kreisen mehr vorsieht, wie Krebs sie immer ablehnte, von ihm kritisiert wird, riskiert er den Kreisstadtstatus von Bad Salzungen!
Es ist bedauerlich aber zugleich bezeichnend, wenn Landrat Krebs sich nach eigener Aussage mit der Regierung einer gemeinsamen Kreisstruktur überfordert sieht. Schaut man sich aber die stete Entwicklung der Kreisumlage nach oben bei zeitgleicher Tendenz der Kreisrücklage gen Nullpunkt im Wartburgkreis in den vergangenen 10 Jahren unter Reinhard Krebs an, war er ja offenbar schon mit der Aufgabe überfordert, die bisherige Struktur zu verwalten.“

Gunter Kunze
Ortsvereinsvorsitzender

Kommentare