Schweina. Auf Anregung von Peter Roth und Falk Hausdörfer befasste sich der Ortsteilrat Schweina in seiner Sitzung am 12. Dezember mit der von der Stadt Bad Liebenstein im kommenden Jahr geplanten Vereinheitlichung der Vereinsförderung. Ortsteilräte der Linken, der SPD und der Freien Wähler hatten im Vorfeld der Sitzung einen Vorschlag mit vier Punkten eingebracht, welcher nach ausführlicher Beratung dreimal einstimmig und einmal mit lediglich einer Gegenstimme angenommen wurden. Einig waren sich die Ortsteilräte auch darin, dass die Schweinaer Vereine im Zuge der Vereinheitlichung der Vereinsförderung nicht schlechter gestellt werden dürften als bisher. Nach Ansicht der Räte soll jeder Verein jährlich einen Sockelbetrag von 50 Euro erhalten, welcher zur Förderung der Nachwuchsarbeit mit 10 Euro für jedes Kind bzw. jeden Jugendlichen unter 18 Jahren aufgestockt wird. Bei Vereinsjubiläen (ab dem 10jährigen Bestehen alle 10 Jahre sowie zum 25. und 75.) werden 100 Euro gezahlt, wobei zu besonderen Anlässen auf Antrag weitere Zuschüsse gewährt werden können. Da die anteilmäßige Zahlung der Betriebskosten für Vereine, die städtische Gebäude und Sportanlagen (wie z.B. das Sportlerheim, die Kegelbahn oder das Bürgerhaus) nutzen, mitunter eine enorme finanzielle Belastung darstellt, sollen 75% dieser Betriebskosten von der Stadt übernommen werden. Dies war bisher in Einzelverträgen sehr unterschiedlich geregelt. Der rückläufigen Tendenz bei der Anzahl der Vereine und ihrer Mitglieder (vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen) will man mit diesem verbesserten Angebot entgegenwirken. Ortsteilbürgermeister Frank Weise erhielt den Auftrag, die Schweinaer Vereine zu informieren und um eine Stellungnahme zu bitten. Bis spätestens Ende Januar will der Ortsteilrat die gemachten Vorschläge der Stadtverwaltung überreichen.

Ortsteilbürgermeister
Frank Weise

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