SPD-Wartburgkreis spricht sich gegen Fracking aus

Die aktuell in der Bevölkerung geführten Diskussionen zum Fracking haben die SPD-Wartburgkreis dazu bewogen einen Themenabend durchzuführen. Dagmar Becker (MdL) und Lutz Kromke erklärten den Anwesenden, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen des BBerG haben werden. So soll zum Beispiel das Fracking ab einer Tiefe von 3000m ermöglicht werden. „Seit Jahren kämpfen wir gegen Fracking und haben geglaubt, es verbieten zu können. Der Schutz des Grund- und Trinkwassers hat für uns oberste Priorität. Doch die Lobby der Großkonzerne hat sich scheinbar durchgesetzt“, erklärt Kromke enttäuscht.

„Das werden wir so nicht akzeptieren und werden weiter Druck auf die Politiker im Bundestag machen“, sagt Maik Klotzbach, stellv. Vorsitzender der SPD Wartburgkreis. Vertreter aus dem Unstruth-Hainich-Kreis und der BI’s (unter anderem: Winfried Bötticher und Joachim Breuer) stimmten dem zu. Jürgen Holland-Nell (Vorsitzender SPD Wartburgkreis) spricht sich dafür aus, einen offenen Brief zu verfassen und das Thema auch im Kreistag anzusprechen.

Die nächsten Schritte sind bereits geplant. Die SPD-Wartburgkreis wird sich mit den BI’s und Umweltverbänden in Verbindung setzen. Gemeinsam soll über weitere Aktionen beraten werden. Unter anderem soll es eine Demo vor dem Bundestag geben. „Ihr habt die volle Unterstützung der Thüringer Regierung. Wir haben und bereits deutlich gegen Fracking ausgesprochen. Der Druck muss von unten, von der Bevölkerung kommen,“ sagt Dagmar Becker abschließend.

v. i. S. d. P.
Maik Klotzbach
stellv. Vorsitzender

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